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"Spielberichte der 1. Mannschaft":

Spieltag             Spielbericht

25.ST/27.04.13

SV Eintracht Niederröblingen -vs- SG Osterhausen/Aufbau Eisleben II 1 : 2  (0 : 0)

Tore Minute Torschütze Vorbereitet
1 : 0 52. Michael Groß Steven Teske
1 : 1 71. Matthias Häckl  
1 : 2 73. Christian Schröder  

Gelbe-Karte Gelb-Rote-Karte Rote Karte Aufstell. und Fotos zum Spiel
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Bericht:

Wie groß und hartnäckig ist der Haufen Sch... eigentlich, der uns momentan an den Hacken klebt? Entschuldigung für die Ausdrucksweise, aber so langsam fallen uns hier keine Worte mehr ein, mit denen wir Woche für Woche über unsere Niederlagen berichten sollen.
 
Das Hayn-Spiel aus der Vorwoche mal ausgenommen, war auch im Spiel gegen den Tabellenfünften SG Osterhausen / Aufbau Eisleben II deutlich zu sehen, dass jeder die Zeichen der Zeit erkannt hat. Mit einigen Umstellungen - teils verletzungsbedingt, teils aus taktischen Überlegungen heraus - gingen wir entschlossen und willig in das Spiel. Nach zähen 20-30 Minuten, in denen wir zwar die Zweikämpfe annahmen und den Gegner auch von unserem eigenen Kasten – der diesmal von unserem Coach Harald Gutmann gehütet wurde – fern halten konnten, schafften wir es in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit uns mit gelungenen Spielzügen auch spielerisch ein Übergewicht zu verschaffen. Leider vergaben wir aber sehr gute Chancen teilweise durch unkontrollierten und überhasteten Abschluss. Mit der Hereinnahme von Steven Teske in der 2. Halbzeit, konnten wir offensiv aufgrund seiner guten Technik und Spielstärke neue Akzente setzen. Insbesondere das Zusammenspiel mit Martin Richter, der über die linke Seite seine Schnelligkeit des Öfteren wirkungsvoll zum Einsatz brachte, funktionierte nun hervorragend! Teilweise im Minutentakt überspielten wir das gegnerische Mittelfeld mit einfachem Kurzpassspiel. Zahlreiche sehr gute Torchancen konnten wir uns somit herausspielen. Nur leider blieb der Abschluss, wie schon in Halbzeit eins, unser großes Problem. In der 52. Minute sollte es dann schließlich doch noch mit dem inzwischen hochverdienten Führungstreffer klappen. Nachdem wir, erneut über die linke Seite vorbereitet, die Hintermannschaft der Gäste in arge Bedrängnis brachten, landete der Ball in zentraler Position bei Steven. Mit guter Übersicht chippte er den Ball aus ca. 20 Metern Torentfernung zentral vor das Tor zu Micha. Mit dem Rücken zum Tor nahm er die Kugel direkt per Fallrückzieher und ließ dem gegnerischen Schlussmann keine Abwehrchance. Die Freude über den längst überfälligen und absolut sehenswerten Führungstreffer war riesig, leider aber nur von begrenzter Dauer. Denn wie so oft in dieser Saison sollten wir auch in diesem Spiel wieder als Verlierer vom Platz gehen. Mit einem Doppelschlag in der 71. und 73. Spielminute bestraften die Gäste, die sich bis zu diesem Zeitpunkt keine wirklich nennenswerten Torchancen erarbeiten konnten, grobe Abstimmungsfehler in unserer Defensive. Das zu diesem Zeitpunkt noch genügend Zeit blieb, um das Spiel wieder zu unseren Gunsten zu drehen, war sicherlich jedem auf dem Spielfeld klar. Jedoch gingen die Köpfe einiger und leider auch die erfahrener Spieler – erst mal nach unten. Klar, wenn Du Woche für Woche nicht für den betriebenen Aufwand und den über weite Strecken guten Fußball belohnt wirst, dann verlierst Du schon mal den Glauben an den oft zitierten Fußballgott. Aber bei noch 15 zu spielenden Minuten hätten wir uns diese Depri-Phase einfach nicht erlauben dürfen. Wertvolle Minuten, die uns wenigsten noch zum Ausgleich hätten nutzen können, gingen somit verloren. Zwar konnten wir uns noch die ein oder andere gefährliche Situation erarbeiten, am Ende sollte es aber bei der erneuten Niederlage bleiben.
 
Bei noch 8 auszutragenden Spielen und 24 zu vergebenden Punkten sollten wir noch nicht dazu übergehen, Durchhalteparolen auszurufen! Fakt ist aber, dass wir uns keine Punktverluste mehr leisten können! Nur mit 110% Willen, Einsatz und Konzentration über die GESAMTEN 90 Minuten haben wir noch eine Chance, die Klasse zu halten! Und nur wenn ALLE an einem Strang ziehen - auch die, die in den letzten Wochen leider nicht mehr oder nur manchmal gesehen wurden - können wir dieses Ziel erreichen...GEMEINSAM erreichen!
 

von Patrick Weberling

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