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"Spielberichte der 1. Mannschaft":

Spieltag             Spielbericht

13.ST/24.11.12

SV Eintracht Niederröblingen -vs- SV Möve Riethnordhausen 4 : 4  ( 2 : 3 )

Tore Minute Torschütze Vorbereitet
1:0 02. Michael Spitzer Patrick Weberling
2:0 05. Michael Groß David Grzybeck
2:1 13. Mathias Hochheim  
2:2 21. Martin Ditscher  
2:3 40. Mathias Hochheim  
3:3 46. Michael Spitzer Martin Richter
4:3 60. Michael Groß David Grzybeck
4:4 61. Martin Ditscher  

Gelbe-Karte Gelb-Rote-Karte Rote Karte Aufstell. und Fotos zum Spiel
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Bericht:

Was für ein verrücktes Spiel! Denen, die es gesehen haben, kann man eigentlich nur gratulieren. Jubel...Rückschläge...Begeisterung...Haare raufen...es war so ziemlich alles dabei, was sich ein Zuschauer wünschen kann. Zumindest wenn er neutral ist. Ob das 4:4 im Helmederby gegen Rio nun ein Punktgewinn oder ein zweifacher Punktverlust für uns war, darüber gingen die Meinungen nach dem Spiel durchaus auseinander. Aber von vorn: Eigentlich konnte das Spiel für uns schlechter nicht beginnen – unser Libero und 11 Mann, Thomas Jacobey, schaffte es nicht pünktlich zum Anpfiff. Wir begannen schließlich zu Zehnt, mussten entsprechend umstellen und konnten unser Konzept nicht wie geplant umsetzen. Doch statt uns hinten einzumauern spielten wir offensiv nach vorn und überraschten damit die favorisierten Gäste. Bereits nach 2. Minuten klingelte es das erste Mal im Gehäuse der Riethnordhäuser. Martin Ossetek startete einen seiner schnellen Flügelläufe, behielt wunderbar die Übersicht und legte den Ball zurück auf Patrick Weberling, der nur noch auf den in Mittelstürmerposition mitgelaufenen Michael Spitzer flanken brauchte. Der anschließende Kopfball gehörte dann in die Kategorie: Mustergültig! Michael köpfte den Ball aus ca. 10 Metern Entfernung für den Gästetorwart unhaltbar ins lange Eck. Die spürbare Unsicherheit der Gäste nutzte dann nur 3 Minuten später Michael Groß nach schöner Vorarbeit von David Grzybeck eiskalt zum 2:0 aus. Gegen seinen gefühlvollen Schlenzer von der Strafraumgrenze hatte der Keeper des Tabellenvierten wiederum keine Abwehrchance. Doch was dann passierte ist mal wieder nicht zu erklären und spiegelt eigentlich den Verlauf der Hinrunde „wunderbar“ wieder. Statt aus dem 2-Tore Vorsprung Sicherheit zu tanken und dass Spiel nun ruhig aus einer sicheren Defensive aufzuziehen, machten wir uns das Leben mit Fehlpässen im Spielaufbau und teilweise mangelhaftem Zweikampfverhalten mal wieder selber schwer. Das ernüchternde Ergebnis: 2:3 Pausenrückstand! Das die Moral in unserer Mannschaft stimmt zeigten wir aber mit unserer Reaktion nach dem Wiederanpfiff. Die Einsatzbereitschaft und der Wille das Spiel noch mal zu drehen war bei jedem hundertprozentig spürbar. Kurz nach Wiederanpfiff setzte Martin Richter im zentralen Mittelfeld zu einem Solo an, welches wie eine Initialzündung für die gesamte Mannschaft wirkte. Martin schnappte sich die Kugel, ließ drei Gegenspieler einfach mal stehen und legte schließlich noch überlegt auf den besser postierten Michael Spitzer ab, der den Ball zum 3:3 Ausgleich einnetzen konnte. In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem wir, anders als in der ersten Halbzeit, defensiv deutlich besser standen. Gegen die offensiv enorm spielstarken Riethnordhäuser konnten wir zwar Torchancen nicht komplett vermeiden, aber mit Tom hatten wir einen Torwart, der die Fehler seiner Vorderleute mit einigen Glanztaten ausbügelte. In der 60. Minute sollte unser Engagement schließlich belohnt werden. Einen von David Grzybeck getretenen Freistoß von Höhe der Mittellinie beförderte Michael Groß zum 4:3 ins gegnerische Tor. Leider schafften wir es nicht mit der erneuten Führung einen Sieg einzufahren. Die Riethnordhäuser ließen uns kurz nach dem Führungstreffer noch einmal mit ihrem sicheren Kombinationsspiel ziemlich schlecht aussehen und konnten zum 4:4 Endstand ausgleichen. Letztlich kann man das Unentschieden sicherlich als gerechtes Ergebnis bezeichnen. Beide Teams hatten mit zahlreichen weiteren Großchancen während des gesamten Spielverlaufs die Möglichkeit, die Partie für sich zu entscheiden. Für uns war es auf jeden Fall das deutliche Zeichen, dass nach der Talfahrt der letzten Wochen noch genügend Wille und Leben in der Mannschaft stecken, um den Abstiegskampf anzunehmen. Uftrungen kann auf jeden Fall kommen!

 

von Patrick Weberling

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