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Vater und Sohn auf Siegertreppchen

VON Jürgen Böhme, 16.01.05, 19:05h, aktualisiert 16.01.05, 19:38h

Sangerhausen/MZ.  Das hat es in zwölf Jahren zuvor noch nicht gegeben: Erstmals standen am Sonnabend auf dem 13. Sportlerball Vater und Sohn auf dem Siegertreppchen. Ringer Waldemar Riedel gewann mit 2 081 Stimmen vor dem bisherigen Seriensieger Ulrich Iser die Männerkonkurrenz. Noch ein paar Stimmen mehr heimste Sohn Anton Riedel ein. Für den zwölfjährigen Nachwuchsringer gab es 2 412 Stimmen.

Über 8 000 Freunde des Sports beteiligten sich an der von Kreissportbund, Mitteldeutscher Zeitung und Wochenspiegel organisierten Sportlerumfrage. Große Sieger des Abends waren die Sportlerinnen und Sportler des Athletischen Sportvereins (ASV) Sangerhausen. Sie holten sich fünf der sechs Titel. Lediglich die in der Oberliga spielenden Nachwuchshandballerinnen des HSV Sangerhausen brachen in die Phalanx des ASV ein und sicherten sich mit 2 261 Stimmen den Titel bei den Nachwuchs-Mannschaften.

Handball spielte auf dem Sportlerball in der mit über 500 Ballgästen ausverkauften Mammuthalle die überragende Rolle. Doch nicht nur den Handballfreunden lief ein Schauer über den Rücken, als Ausschnitte von Live-Reportagen über eine Handballlegende ertönten: Mit stürmischem Beifall empfingen die Ballgäste den Magdeburger Handballer Ingolf Wiegert. Jener legendäre Kreisläufer, der 1980 Olympiasieger wurde und in Magdeburg an der Seite von Wieland Schmidt, Holger Winselmann, Peter Pysall oder Wolfgang Lakenmacher Handballgeschichte geschrieben hat.

Wiegert hatte zusammen mit Kreissportbund-Chef Holger Scholz, Landrat Volker Pietsch (CDU) und Rosenkönigin Jessica I. alle Hände voll zu tun, um den Siegern und Platzierten der Umfrage nach den populärsten Sportlern des Landkreises zu gratulieren. Der sympathische Handballer gab den Sportlern einen wichtigen Rat mit auf dem Weg: "Wer sportlich erfolgreich sein will, der muss ehrgeizig und konsequent sein Ziel verfolgen." Wiegerts Auftritt erlebte Sandra Ripsch nicht live. Sie war noch auf dem Weg vom Trainingslager nach Sangerhausen. Erst kurz vor 22 Uhr war die Karate-Landesmeisterin in der Mammuthalle. Spontan unterbrach Moderator Ronny Kratz die Veranstaltung und holte die Auszeichnung der Siegerin in der Kategorie weiblicher Nachwuchs nach.

Auch das Radballduo Steve und Maik Pfaffenbürger konnte seine Ehrung nicht persönlich entgegen nehmen, weil sie bei der Weltmeisterschaftsrevanche in Winterthur in der Schweiz aktiv waren. Über ihren zweiten Platz in der Sportlerumfrage freuten sie sich sehr. Sie "flimmerten" auf der Videowand in den Ballsaal. Freude pur auch bei den Fußballern von Eintracht Niederröblingen. Das Kreisliga-Team war über ein Jahr lang ungeschlagen und feierte seinen dritten Platz bei den Mannschaften euphorisch.

Gefeiert wurde Mister Lou, der mit seinen Zaubertricks verblüffte. Zuvor hatte das Showballett des Tanzvereins Rosenstadt Sangerhausen und Akrobatinnen des SV 90 Sangerhausen ihr Können gezeigt. Gelungen auch die Einlage von Kampfsportlern des ASV.

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