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«Botanischer Garten» gedeiht

VON STEFFI ROHLAND, 09.09.11, 18:46h, aktualisiert 09.09.11, 19:06h

Stolz zeigt Christel Hilpert aus Niederröblingen die blühende Vanda. 26 teilweise handtellergroße Blüten hat diese Pflanze hervorgebracht. (FOTO: ROHLAND)

NIEDERRÖBLINGEN/MZ.

Langsam wird es Zeit, den umfangreichen Pflanzenbestand des Gartens von Familie Hilpert aus Niederröblingen zu dokumentieren. Kommt man in den Garten, der größer geworden ist und jedes Jahr sein Gesicht verändert, fühlt man sich in die tropischen Vegetationszonen der Welt versetzt. Was hat das Original der Gartenolympiade diesmal zu bieten?

Nur am Rande sind es in diesem Jahr die Bananenstauden, Tamarillo (Baumtomaten) und Kiwi. Wobei der Kiwistrauch im letzten Winter erfroren ist, aber bereits einen neuen Spross getrieben hat. Stolz zeigt Christel Hilpert die von ihrem Ehemann Gerald neu angelegten Rhododendron- und Rosenbeete. "Die viele mühevolle Arbeit, die dahinter steckt, sieht man immer gar nicht", sagt sie. Als Besucher kann man es auch wirklich nur ahnen. Man erfreut sich lieber mit Christel Hilpert an der Farbenpracht der blühenden Seerosen im Gewächshaus und staunt über die daneben gewachsene Papayapflanze, die in diesem Jahr erstmals Früchte trägt.

Stolz zeigt Christel Hilpert die Vanda-Orchidee, die 26 handtellergroße Blüten aufweist und insgesamt schon fast so groß wie die Hobby-Gärtnerin ist. Das macht auch das regelmäßige Tauchen der Pflanzenwurzeln langsam schwierig. Ansonsten hängt die Orchidee im Gewächshaus. "Die ersten Blüten dieser Pflanze wurden zu einem Geburtstag verschenkt", erinnert sie sich. Dank der guten Pflege, brachte die Pflanze jedes Jahr mehr Blüten hervor. Ganz besonders freut sich Christel Hilpert in diesem Jahr über ihre Amazonaslilie, die erstmals blüht. Schon des Öfteren hatte sie junge Lilienpflanzen abgegeben, aber in diesem Jahr blüht auch die Mutterpflanze endlich einmal. "Es braucht eben alles seine Zeit", sagt Christel Hilpert.

Übrigens ist noch bis zum 23. September Gelegenheit, einen Beitrag für die Gartenolympiade bei der Mitteldeutschen Zeitung oder dem Kreisverband der Gartenfreunde einzureichen. Dann endet die 13. Gartenolympiade. Die Jury wird am Mittwoch, 28. September, zusammentreten und über die größten, schönsten, seltensten oder kuriosesten Einsendungen befinden. Zu welchem Schluss die Jury gekommen ist, dass wird jeder am Mittwoch, 12. Oktober, 15 Uhr, zur Abschlussveranstaltung im Vereinsheim der Gartenanlage "Sonnenland" erfahren.

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